Blastphemie

Vor ein paar Tagen begegnete ich Gott.
Aber nicht so, wie man ihn sonst so trifft,
in einer wehenden Plastiktüte
oder in den Augen eines lachenden Kindes
oder auf einem Pfannkuchen oder so.
Nein, ich meine so richtig.
Plötzlich stand er da.
Mitten in meinem Wohnzimmer.
In einem weißen Gewand und mit wehendem Bart.
Er sah wirklich ein bisschen aus wie Morgan Freeman.
Und er hatte eine Flasche Bacardi in der Hand.
Und mit einem überirdischen, himmelsscharengebietenden, alttestamentalischen Bass sprach Gott:

mehr, büdde...

Das Schloss

Erschöpft breche ich vor der Pforte zusammen. Ich beiße mir auf die Lippen um nicht aufzuschreien als sich die kleinen, spitzen Steine auf dem Pfad in meine Knie und Handflächen bohren. Der Schmerz verschafft mir einen klaren Augenblick, den ich nutzen muss. Mit Mühe widerstehe ich der Versuchung, mich einfach auf die Seite zu legen, die Augen zu schließen und mich vom schweren, gnadenbringenden Vergessen übermannen zu lassen. Ich richte mich langsam auf, die Sehnen in meinem Rücken ächzen und mir wird wieder Schwarz vor Augen. Der Aufstieg war schwer, meine zerschundenen Füße und blutverkrusteten Hände geben ein wahrhaftiges Zeugnis davon, doch endlich bin ich wieder hier.

mehr, büdde...

It’s a small world

Hatte heute beschlossen mich wieder ein bisschen an After Effects zu setzen, nachdem ich mich die letzten Tage ja so intensiv mit meiner BA auseinandergesetzt habe *ähem*. Innerhalb von etwa 2 Stunden ist das folgende Dingsbums entstanden. Alles ohne Keyframes, nur mit Expressions wohlgemerkt. Bisschen Sinus- Cosinus- rumgeschubse, geklaut inspiriert vom guten Dan Ebberts