Das Schloss

Erschöpft breche ich vor der Pforte zusammen. Ich beiße mir auf die Lippen um nicht aufzuschreien als sich die kleinen, spitzen Steine auf dem Pfad in meine Knie und Handflächen bohren. Der Schmerz verschafft mir einen klaren Augenblick, den ich nutzen muss. Mit Mühe widerstehe ich der Versuchung, mich einfach auf die Seite zu legen, die Augen zu schließen und mich vom schweren, gnadenbringenden Vergessen übermannen zu lassen. Ich richte mich langsam auf, die Sehnen in meinem Rücken ächzen und mir wird wieder Schwarz vor Augen. Der Aufstieg war schwer, meine zerschundenen Füße und blutverkrusteten Hände geben ein wahrhaftiges Zeugnis davon, doch endlich bin ich wieder hier.

mehr, büdde...